Schüler und Schülerinnen haben oftmals gerade im Fach Deutsch große Probleme mit der Grammatik. Grundsätzlich wissen jeder Schüler und jede Schülerin, wie der Satz richtig lauten muss. Wenn Ihr den Satzbau total verändert, oder er gar keinen Sinn ergibt, merkt Ihr dies sofort. Auf dem Schulhof kann das zu Gelächter führen. Die Sprache Deutsch beherrschen die Schüler schon ziemlich gut und fragen sich, warum Sie Ihre eigene Muttersprache noch besser lernen müssen. Die ganzen Ausnahmen und komplizierten regeln, die in der deutschen Grammatik gelehrt werden, helfen ihnen ihrer Ansicht nach nicht weiter. Doch wir zeigen Euch, warum Grammatik lernen trotzdem wichtig ist.

 

Die Regeln einer Sprache – Grammatik lernen

Die Grammatik lässt sich als Regel einer jeden Sprache bezeichnen. Wer viele Sprachen lernen möchte, muss auch deren Grammatik erlernen. Die Vokabeln sind ohnehin wichtig, doch um auch Sätze bilden zu können, muss die Grammatik sitzen.

 

Grammatik, Grammatik lernen – Was ist das?

Die deutsche Sprache, das hören wir überall, gilt als sehr schwer. Manchmal merken wir, dass die Sprache in vielen Fällen deutlich komplizierter erklärt wird, als sie in Wirklichkeit ist. Die Grammatik ist die Kunst des Schreibens und dient als Regelbuch einer Sprache. Daher ist es so wichtig, die Grammatik einer Sprache zu können, damit Ihr die Sprache in Wort und Schrift beherrscht.

 

Die deutsche Grammatik – Grammatik lernen

Die deutsche Grammatik können wir grob in drei verschiedene Themengebiete einteilen. Dazu gehören die Wortarten, die Satzglieder und die Zeitformen. Als erstes beschäftigen wir uns in unserem heutigen Beitrag mit den Wortarten. Diese sind insbesondere für die Rechtschreibung sehr wichtig. Im Anschluss daran behandeln wir die Satzglieder. Wenn die Satzglieder in einem Satz nicht stimmen, ist der sogenannte Satzbau falsch und ein Satz hört sich befremdlich an. Manchmal kann es sogar passieren, dass der Satz, der ausgesprochen werden sollte, seine Bedeutung verliert, nur weil die Satzglieder nicht richtig sind. Zu guter Letzt betrachten wir die verschiedenen Zeitformen. Denn auch die Zeit ist besonders relevant. Sprecht Ihr von Morgen, von Heute oder von Gestern?

 

Wortarten

Insgesamt gibt es zehn Wortarten im Deutschen. Davon sind vier Wortarten nicht veränderbar. Nicht veränderbare Wortarten können nicht konjugiert und nicht dekliniert werden. Zu diesen Wortarten gehören Konjunktionen, Präpositionen, Adverbien und Interjektionen. Die übrigen sechs Wortarten lassen sich verändern. Alle von Ihnen haben eine Stammform, die veränderbar ist. Zu den veränderbaren Wortarten gehören Adjektive, Nomen, Verben, Artikel, Pronomen und Numerale. Das Verändern von Verben nennen wir konjugieren. Pronomen, Numerale, Artikel, und Nomen werden dekliniert und Adjektive können wir zusätzlich steigern.

Satzglieder

Der gesamte Aufbau eines Satzes hängt von den Satzgliedern ab, denn dadurch entsteht der Sinn eines Satzes. Der Unterschied zwischen Wortart und Satzgliedern ist der, dass Wortarten einzeln in eine wie oben beschriebene Kategorie eingestuft werden können. Die verschiedenen Bausteine eines Satzes nennen wir hingegen Satzglieder. Diese dienen einer Funktion und können aus mehreren Wörtern gebildet werden, oder bestehen nur aus einem Wort. Die Satzglieder umfassen das Subjekt, das Prädikat, die Objekte, zu dem das Akkusativobjekt, das Genitivobjekt, das Dativobjekt, das Präpositionalobjekt sowie alle adverbialen Bestimmungen gehören. Um genau festzustellen, welche Satzglieder in einem Satz bestehen, muss eine kurze Analyse des Satzes erfolgen.

 

Zeitformen

Damit wir wissen, um welche Zeit es geht, gibt es sechs verschiedene Zeitformen im Deutschen. Ein Beispiel: 1. Er hat gestern gebacken. – 2. Er wird morgen backen. Diese Sätze sind sehr unterschiedlich. Inhaltlich sind die Sätze relativ gleich. Doch die Bedeutung ist eine Andere. Beim ersten Satz können wir den gebackenen Kuchen schon essen, oder haben ihn bereits gegessen, beim zweiten Satz müssen wir noch bis zum Folgetag warten, um den Kuchen essen zu können.

Zu den sechs Zeitformen gehört das Präsens, das Präteritum, das Perfekt, das Plusquamperfekt, das Futur I und das Futur II. Bilden könnt Ihr die jeweiligen Zeitformen, indem Ihr die Verben konjugiert.

 

Nachhilfe in Grammatik – Nachhilfe in Deutsch

Ihr versteht nur Bahnhof, denkt, dass Ihr eigentlich ganz gutes Deutsch sprecht, aber in der Schule zeigen die Noten etwas anderes? Vielleicht solltet Ihr über Nachhilfe in Deutsch nachdenken. Mit der Nachhilfe in Deutsch könnt Ihr Themengebiete, die Ihr vielleicht in der Vergangenheit vergessen habt, erneut nachholen, um auf dem gleichen Wissensstand zu sein, wie Eure Mitschüler. Insbesondere für die Vorbereitung auf Klassenarbeiten ist Nachhilfe zu empfehlen.

Geht auf Nachhilfesuche und probiert es aus. Ihr werdet merken, dass Euch der Unterricht deutlich mehr Spaß macht und Eure Noten besser werden!

Gerne stehen wir Euch für Rückfragen zur Verfügung.