„Ich weiß nicht, was ich gesagt habe, bevor ich die Antwort meines Gegenübers gehört habe.“
– Paul Watzlawick –

Rückkoppelung, Rückmeldung oder Rückinformation ist die wörtliche Übersetzung von Feedback.In Form von verbalen Äußerungen wie zum Beispiel die Antwort auf eine gestellte Frage oder körpersprachliche Signale, erfolgt ein unbewusstes Feedback permanent. Diese Rückmeldungen werden wiederum interpretiert und es erfolgt die nächste Rückmeldung, zum Beispiel in Form von Verhalten. Dieser Kommunikationskreislauf basiert auf vielfältigen Vermutungen und Interpretationen. Feedback, verstanden als Rückmeldung, wie das eigene Verhalten von anderen wahrgenommen und interpretiert wird, wie es auf diese wirkt, hat eine andere Qualität.

Kein Feedback – Keine Entwicklung

Menschen brauchen eine Rückkoppelung, den Abgleich zwischen ihrem Selbstbild und dem Bild, das andere von uns gewonnen haben. Wie wir uns selber wahrnehmen zeigt das Selbstbild, wie andere uns wahrnehmen und uns dies rückmelden ergibt das Fremdbild. Der Unterschied zwischen Selbstbild und Fremdbild wird durch viele Rückmeldungen immer kleiner.

Wichtig für die Selbstvergewisserung und ein gesundes Selbstwertgefühl ist die Bestätigung von Fähigkeiten und positiven Eigenschaften. Zum Beispiel können so Mitarbeitende durch die Anerkennung guter Ergebnisse das Vertrauen in ihre Fähigkeiten auf einer realistischen Basis entwickeln.

Wo wenig Austausch von Feedback stattfindet, ist meist auch die Qualität der Zusammenarbeit beeinträchtigt. Eine lebendige und konstruktive Feedbackkultur fördert dagegen Mitarbeiter und Teams, ihre Potentiale zu entfalten. Auch bei einem Referat und Vortrag ist ein gutes Feedback unabdingbar. Wie ihr am besten präsentieren könnt haben wir Euch auch schon erklärt.

Für ein wirkungsvolles Feedback gibt es verschiedene Kriterien. Je mehr diese Kriterien beachtet werden, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es positive Wirkungen beim Empfänger ausgelöst werden.

  • Respektiere die Persönlichkeit Deines Gesprächspartners. Das heißt nicht, dass Du alles gut heißen musst.
  • Beschreibe die erlebte Verhaltensweisen und Ereignisse konkret, denn nur, was der Empfänger nachvollziehen kann, wird Wirkung zeigen.
  • Das Feedback sollte möglichst zeitnah erfolgen.
  • Es sollten möglichst nur Fakten genannt werden, denn persönliche Wertungen geben oft den Impuls sich verteidigen zu müssen.
  • Kurze Sätze helfen dabei Deine Aussagen verständlich und genau zu formulieren.
  • Der Empfänger muss die Möglichkeit haben, etwas an dem Verhalten zu ändern,

Feedback sollte sich vor allem auf vorhandene Stärken beziehen. Spitzenleistungen erwachsen aus entfalteten Stärken, nicht aus beseitigten Schwächen.

Das perfekte Feedback erfolgt in drei Schritten: 1. Du solltest Deine eigene Wahrnehmung schildern. Sprich für Dich! Sag dem Vortragenden wie Du es empfunden hast. Dadurch hat der Feedback-Empfänger die Möglichkeit, das eigene Verhalten zu reflektieren. 2. Nun ist es wichtig, dass Du die Bedeutungen und Auswirkungen verständlich beschreiben kannst. Nur so ist es für den Vortragenden möglich, nachzuempfinden wie sein Verhalten und seine Vortragsweise wirkt.

Zum Schluss ist es besonders hilfreich, Verbesserungsvorschläge zu machen. So kann der Vortragende seine Kompetenzen direkt stärken und die Schwächen eingrenzen.

Für jeden ist Feedback elementar. Auch für Dich!

Die geschulten Nachhilfelehrer von TeachBack verfassen einen persönlichen Feedback-Bogen, um alle Lernziele genau festzuhalten. Profitiere davon und registriere Dich direkt online bei TeachBack.

Das TeachBack Team steht Dir für alle Fragen zur Verfügung! Wir freuen uns auf Dich!