Musik an. Welt, Schule, Nachhilfe aus. Oder so ähnlich..

Du summst gerne leise vor Dich hin oder singst lautstark bei einem Lied den Text mit? Du klopfst mit deinen Füßen den Takt und trommelst mit den Fingern den Rhythmus dazu? Dein Leben ist ständig mit Musik gefüllt, egal ob beim Wandern, beim Joggen, beim Bus fahren, beim Einschlafen oder am Morgen während dem Zähneputzen? Kennst Du das Gefühl, dass mit Musik alles leichter ist, mehr Spaß macht, dass Du Dich glücklicher fühlst und geradezu herumtanzen könntest? Dass Du Dich frei fühlst, fern von allen Sorgen und dass Du denkst, Du kannst alles schaffen?

Dann vergiss diese Gefühle jetzt, denn deine Eltern wollen, dass Du lernst, zur Nachhilfe in Mathematik gehst oder sonst endlich etwas für die Schule machst. Da gibt es kein „Welt aus“. Das einzige, das es dann noch gibt, ist ein „Musik aus“. Du sollst den I-Pod weglegen, die Kopfhörer in der hintersten Ecke deiner Schublade verstauen, bei den Youtube-Videos den Pause-Knopf drücken und zu der Nachhilfeagentur starten.

Wie gut, dass Du jetzt diesen Blogeintrag entdeckt hast. Denn der wird beweisen, dass Du die Welt zwar nicht vollständig ausblenden, aber trotzdem während dem Lernen Musik hören und es Dir so viel angenehmer gestalten kannst. Denn es ist eine Tatsache, dass Englischvokabeln, Geschichtsdaten, Lateingrammatik, mathematische Vektoren und chemische Reaktionsformeln mit Hilfe von Musik ganz leicht „ins Ohr gehen“. Dies bedeutet, dass du alle Aufgaben, die du von deiner Nachhilfelehrerin oder deinem Nachhilfelehrer bekommst, mit Musik zu Hause bequem erledigen kannst.

 

Hast Du einen Lieblingssong, einen, der Dich motiviert und munter macht? Dann höre den am besten, bevor Du anfängst deine Schulaufgaben zu erledigen, zu lernen oder sonst etwas für die kommenden Unterrichtsfächer vorzubereiten. Somit kannst Du Dich, deinen Körper und dein Gehirn in einen lernbereiten Zustand versetzen.

Während dem Lernen wird besonders Instrumentalmusik empfohlen. Diese beruhigt nicht nur, sie steigert auch deine Konzentration. Doch auch sonst ist es ganz egal, ob du Klaviermusik, Streichorchester, Pop oder vielleicht sogar Hip-Hop hörst. Denn alles, was Du gerne hörst, ist grundsätzlich förderlich. Besonders gut sind jedoch jene Lieder, die aus circa 60 Schlägen pro Minute bestehen, da diese den Puls beruhigen, weil der seinen Rhythmus automatisch auf jenen im Lied anpasst. Zusätzlich eignet sich Instrumentalmusik besonders und zwar deswegen, weil Du dabei nicht auf den Text hörst, sondern mit deiner Konzentration beim Unterrichtsstoff bleibst und die glücklichen und entspannenden Gefühle, die die Musik bei Dir auslöst, dennoch übermittelt werden. Natürlich kannst Du dann am Ende des Lernens deine Musik richtig aufdrehen, Dich dann wirklich für einige Stunden völlig von der Welt, dem Lernen und der Nachhilfe verabschieden und Dich erholen.

 

Musik wirkt viel stärker auf die Gefühle, als sie den Verstand beeinflusst. Wie aufnahmebereit der Verstand jedoch ist, hängt wiederum eng mit den Gefühlen zusammen. Da die Musik aber ganz verschiedene Gefühle in Dir wecken kann und du sie mit sehr unterschiedlichen Dingen assoziierst, kann sie die Lernfähigkeit nicht nur unterstützen, sondern auch stören. Deshalb ist es wichtig, eine für Dich entspannende und beruhigende Musik auszusuchen, die positive Gefühle in Dir weckt.

Wenn Du deine Musik sorgfältig auswählst, steigert dies nicht nur dein körperliches, sondern auch dein geistiges Wohlbefinden. Außerdem erhöht sie die Aufnahmebereitschaft, sodass Du Dir den Lernstoff besser und schneller merken kannst, was bestimmt auch deiner Lehrerin oder deinem Lehrer in der Schule oder bei der Nachhilfe auffallen wird. Auch deine Konzentration ist besser, der Stress, den Du wegen des großen Arbeitspensums eventuell hast, wird reduziert und die Zusammenarbeit innerhalb deines gesamten Gehirns zusätzlich gefördert. Zudem befindest Du Dich so in einem angenehmen Arbeitsklima, es herrscht Harmonie und Du kannst Dich ganz auf deine Schulsachen einstellen.

 

Es ist natürlich möglich, wie bereits erwähnt, dass Du zwischen verschiedenen Arten von Musik wählst. Besonders Texte, die Du auswendig mitsingen kannst, solltest Du jedoch vermeiden, da Dich diese zu sehr von deinen Schulaufgaben und der Vorbereitung auf die Nachhilfe ablenken. Zusätzlich ist es besser, eine Playlist auszuwählen, als Radio zu hören. Denn dort kommt es immer wieder zu Werbeunterbrechungen, die Dich aus deiner jeweiligen Lernphase reißen und von deinen Schulsachen abhalten. Denn wer kann sich schon konzentrieren, wenn ständig ein Moderator über momentane politische Entwicklungen, die aktuellsten Verbrechen, Verkehrsunfälle oder das Wetter für die kommende Woche berichtet?

 

Grundsätzlich kann zwischen drei Arten von Musik beim Lernen unterschieden werden:

Die erste ist die „A – Musik“. Sie ist besonders gut für aktive und hochkonzentrierte Lernphasen geeignet. Hierbei wird vor allem klassische Musik empfohlen, also kannst Du Dir beispielsweise Beethoven oder Tschaikowsky anhören. Wer weiß, vielleicht entdeckst Du auf diese Weise, dass diese Musik nicht nur etwas für die „alten Leute“ ist, sondern auch für junge Ohren wirklich schön sein kann und deine Matheaufgaben sich so viel leichter lösen lassen. Wenn Dir das gar nicht gefällt, suche einfach nach anderen Musikarten, die sanft und ruhig klingen und ihre Rhythmen beinahe unbemerkt wechseln. Besonders empfehlenswert sind hier die Youtube – Playlists, beispielsweise zu Musikstilen wie Indie Folk oder Reggae. Solltest Du nicht genau wissen, was sich für Dich und deine Englischvokabeln oder deinen Deutschaufsatz eignen könnte, frag doch einfach bei unserer Nachhilfeagentur TeachBack nach. Gemeinsam fällt euch bestimmt eine gute Musikrichtung ein, die Dich bei deinem Lernen optimal unterstützt.

Als zweites gibt es die sogenannte „B – Musik“. Hierbei geht es darum, dass Du keinen neuen Text schreiben und dafür Ideen haben, oder noch Unbekanntes lernen musst. Das passive Wiederholen von etwas, das Du bereits in der Schule gelernt oder in der Nachhilfe durchgenommen hast, steht im Mittelpunkt. Die Musik soll deshalb deine Aufmerksamkeit fördern und dafür sorgen, dass Du nicht ständig abschweifst, sodass Du den Stoff schnell und gut Durchgehen und Dich anschließend anderen Aktivitäten widmen kannst. Deshalb solltest Du Lieder mit einem ruhigen Rhythmus wählen, die dem Rhythmus deines Herzens entsprechen. Dieser liegt bei wie vielen Schlägen? Weißt Du es noch? Genau, bei circa 60 Schlägen pro Minute, weshalb Musikstücke aus dem Barock besonders empfehlenswert sind. Vielleicht kennst Du manche von den damaligen Komponisten, wie zum Beispiel Vivaldi oder Bach. Natürlich kannst Du Dich auch hier wiederum auf die Suche nach Alternativen machen, da Dir bei Stilen und Epochen nicht wirklich Grenzen gesetzt sind. Hauptsache, es entspricht deinem Musikgeschmack und Du fühlst Dich davon nicht gestört, sondern unterstützt.

Zum Schluss gibt es noch die „Meditative Musik“. Diese dient vor allem dazu, dass Du Dich in den kurzen Pausen entspannen kannst und wieder fit wirst für deine nächste Lernsession oder die kommende Nachhilfe in Mathe. Auch Phantasiereisen unterstützen Aufmerksamkeit und Konzentration, was Dir vielleicht aus der Schule bereits bekannt ist.

 

Natürlich kannst Du dein Lernen und deine sonstigen Schulaufgaben auch ohne Musik lösen oder andere Varianten zur Unterstützung wählen. Es kommt immer darauf an, was für ein Lerntyp Du bist und die Musik ist nur ein Vorschlag, wie Du deine Konzentration verbessern kannst. Im Blogeintrag von TeachBack zu Lerntipps findest Du noch viele andere Möglichkeiten und Tricks, wie Du deine Aufmerksamkeit schulen und Dir das Lernen erleichtern kannst. Doch probiere das mit der Musik doch einfach einmal aus. Du wirst überrascht sein, wie entspannend sie wirken kann. Auch wenn sie Dich beispielsweise beim Lernen eher stört, kann sie beim Lösen von Matheaufgaben und beim Schreiben von Deutschaufsätzen umso hilfreicher sein. Wenn Du magst, kannst Du gerne anschließend einen Kommentar mit deiner Lieblingslernmusik auf der Facebook-Seite von TeachBack bei diesem Blogeintrag hinterlassen. Auch andere versuchen bestimmt bereits, ihre Hausaufgaben mit Musik im Hintergrund zu lösen, sich auf diese Weise auf die nächste Nachhilfe oder den nächsten Schultag vorzubereiten und freuen sich über deine Liedervorschläge.