Du willst Nachhilfe geben, bist Dir aber noch unsicher, wie Du den Unterricht mit deinem Nachhilfeschüler gestalten sollst? Sprich uns an und erhalte von uns konkrete Vorschläge zur Vorbereitung auf die erste Stunde, wozu auch der Austausch mit Eltern oder gar Lehrern deines Schülers gehört. Erfahre zudem, wie Du dafür sorgst, dass durch Spaß am Lernen die Motivation nicht nachlässt, damit auch dauerhafte Erfolge nicht ausbleiben.Bei den verschiedenen Unterrichtsfächern sind je nach Inhalt unterschiedliche Herangehensweisen gefordert.


Egal, ob Nachhilfe in Deutsch, Nachhilfe in Englisch oder Mathematik – mit unseren Tipps kannst Du in jedem Fach gute Nachhilfe geben.

Nachhilfe in Fremdsprachen erteilen

Wenn Du sprachbegabt bist oder sogar ein Anglistik-, Amerikanistik- oder Lehramtsstudium absolvierst, ist es sinnvoll, Englisch-Nachhilfe zu geben. Für Dich hat es den Vorteil, dass Du erste Praxis-Erfahrungen sammeln und deine Lehrfähigkeit testen kannst. Natürlich hat eine Tätigkeit als Nachhilfelehrer auch den Vorteil, dass Du dir neben dem Studium noch etwas dazu verdienen kannst. TeachBack gibt Dir hilfreiche Tipps, wie Du dich am besten auf den Unterricht vorbereitest und erhalte nützliche Tipps und Ideen für Übungen.

Eine gute Vorbereitung erleichtert den Einstieg

Zu Beginn ist es sinnvoll, dass Du dich mit den Unterrichtsthemen deines Schülers vertraut machst, indem du das Inhaltsverzeichnis des Lehrbuchs noch vor dem ersten Nachhilfetermin einsiehst und Dich mit dem Lernstoff vertraut machst. Die meisten Verlagshäuser stellen dieses häufig als PDF zum Download zur Verfügung. Um bei der ersten Stunde gleich voll einsteigen und direkt mit dem Buch arbeiten zu können, ist es außerdem sinnvoll, Dir gezielt die Seiten des aktuellen Themas aus dem Buch zu kopieren. Solltest Du mehreren Schülern der gleichen Jahrgangsstufe Nachhilfe geben, lohnt es sich eventuell, eine (gebrauchte) Ausgabe des Lehrbuchs zu besorgen.

Der erste Termin: Leistungsstand des Schülers analysieren

Die erste Unterrichtsstunde mit deinem neuen Nachhilfeschüler dient primär dazu, den aktuellen Leistungsstand des Nachhilfeschülers zu erfassen und zu schauen, i welche Bereiche die größten Defizite aufweisen. Verschiedene Internetseiten von Sprachschulen geben dir die Möglichkeit, mit deinem Schüler einen Einstufungstest zu machen. Eine weitere einfache und schnelle Möglichkeit, um den aktuellen Kenntnisstand einstufen zu können, ist, sich einen Text vorlesen zu lassen, diesen im Anschluss gemeinsam zu besprechen und die Grammatik zu begutachten. Dadurch ist es Dir als Nachhilfelehrer möglich, mit einer einzelnen Übung die Aussprache, das Textverständnis und die Grammatikkenntnisse deines Nachhilfeschülers zu überprüfen. Danach hast du einen wichtigen Indikator, wo Du in den nächsten Stunden ansetzen solltest, um deinen Nachhilfeschüler auf die nächste Klassenarbeit oder Klausur vorzubereiten und langfristig Fehler ausmerzen zu können.

Gespräch mit dem Schullehrer

Es kann auch sinnvoll sein, den Klassenlehrer deines Nachhilfeschülers zu kontaktieren! Denn die Lehrkraft kann Dir ganz genau Auskunft darüber erteilen, wo die Defizite deines Schülers liegen und was sich dringend verbessern muss. Ist ein Schüler erst mal an dem Punkt angekommen, dass Nachhilfe benötigt wird, ist es leider auch oftmals so, dass seine Motivation neues oder noch mehr in diesem Fach zu lernen gegen null geht. Der Frust über vorherig schlechte Noten ist einfach zu groß. Als Motivationshilfe ist es empfehlenswert, die Interessen des Schülers, wie z. B. Sport bei Jungen oder Mode und Beauty bei Mädchen, in den Unterricht einzubauen, damit der Spaß am Lernen nicht zu kurz kommt. Suche gezielt Vokabeln oder Texte heraus, die ein spezifisches Thema behandeln, bei dem sich dein Schüler direkt angesprochen fühlt und bearbeitet diese gemeinsam.

Gerne geben wir Dir bei Bedarf weitere Tipps, wie Du den Unterricht gestalten kannst. Sprich uns einfach an!