Tausende Schüler in Deutschland brauchen Hilfe und Unterstützung beim Lernen. Dabei kannst Du helfen, indem Du Nachhilfe in den Fächern anbietest, die Dir besonders gut liegen und deren Inhalte Du gut vermitteln kannst. Damit die Schüler aber auch Lernfortschritte erzielen, solltest Du als Nachhilfelehrer einige Tipps berücksichtigen:

 

Zentrale Frage für viele NachhilfelehrerInnen ist: Welcher Lohn ist angebracht?

Dein Lohn sollte von verschiedenen Variablen abhängig sein, insbesondere von Deiner Ausbildung und Erfahrung als Nachhilfelehrer. Wir geben – je nach Klasse, Fach und Schulniveau sowie deiner persönlichen Ausbildung (Schüler/Abiturient/Student/Bachelor-/Masterabsolvent) und Entfernung zum jeweiligen Schüler- in unserer Preistabelle bei der Online-Registrierung eine gute Vorlage, welcher Lohn pro 45 Min. angemessen erscheint.

Neben der Entlohnung sind nun die Anforderungen an Dich als Lehrer entscheidend. Um diese zu erfüllen, empfehlen wir folgendes:

 

Bereite dich auf das Fach gut vor

Schulische Nachhilfe bedeutet, dass Du mit einem oder mehreren Schülern ein bestimmtes Schulfach, wie Chemie oder Mathematik übst, offene Fragen klären und in Zusammenarbeit mit den Schülern deren individuellen Lücken schließen kannst. Das Fach, in dem Du deine Hilfe anbietest, sollte in dem Bereich sein, der Dich interessiert und in dem Du Dich auskennst. Bereite dich explizit auf die spezifischen Bereiche vor, die Du in deiner Nachhilfestunde vermitteln möchtest und überlege Dir vorab, welche Nachfragen kommen könnten. Die beste Wissensvermittlung gelingt Dir, wenn Du deinem Schüler gute Eselsbrücken an die Hand gibst oder durch Zusatzwissen besser Verbindungen zu abstrakten Vorgängen aufzeigst. Nichts ist unangenehmer, als wenn Du als Lehrer offene Rückfragen nicht beantworten kannst. Sollte das einmal doch der Fall sein, dann sei ehrlich zu deinem Schüler und biete ihm alternativ an, die richtige Antwort bis zum nächsten Treffen zu recherchieren.

 

Kenne deinen Nachhilfeschüler

Um Dich optimal auf die Stunde vorzubereiten, empfehlen wir Dir, Dich vor der ersten eigentlichen Nachhilfeeinheit mit deinem Schüler zu treffen. Lernt euch persönlich kennen und erzeuge eine freundschaftliche Atmosphäre ohne allzu große Hierachie-Unterschiede. In einer entspannten und zwanglosen Umgebung fällt es uns leichter, sich auf die jeweilige Situation einzulassen, selbst beim Lernen. Es ist außerdem wichtig, die Schwächen und Problemfelder deines Nachhilfeschülers zu kennen. Frage ihn konkret nach seinen aktuellen Schwierigkeiten und Lücken. Welche Themen aus der Schule sollen erneut oder mit anderen Worten übermittelt werden? Bei welchen Zwischenschritten bspw. gibt es Probleme innerhalb einer komplexen Rechenformel? Je genauer Du die Schwierigkeiten von deinem Nachhilfeschüler kennst, desto besser kannst Du deine Stunde vorbereiten. Bemerkst Du in deiner ersten Stunde Konzentrationsprobleme bei deinem Schüler, versuche darauf zu reagieren. Unterschiedliche Lernmethoden können dabei Abhilfe schaffen und dein Nachhilfeschüler wird schnell mit besseren Ergebnissen aus der Schule kommen.

 

Sei erreichbar und flexibel

Als Nachhilfelehrer wirst Du mit vielen Erwartungen konfrontiert sein. Dabei geht es primär um die schulische Verbesserung deines Schülers. Versuche eine Art Vorbildfunktion einzunehmen. Höre gut zu, reagiere auf die Probleme und gehe auf deinen Schüler ein. Manchmal müssen erst private Probleme aus der Welt geschaffen werden, bevor der Kopf für das Lernen frei ist. Ab und zu kann es vorkommen, dass Du spontan deinen Unterricht oder deinen Erklärungsstil abändern und anpassen musst. Flexibilität ist also gefragt und vergiss dabei nicht, dass der Nachhilfeunterricht euch beiden – Dir und deinem Schüler – Spaß und Freude bereiten soll.