Dieses Thema ist in den letzten Jahren in deutschen Bildungseinrichtung eines der am häufigsten diskutierten Themen. Um dies durchzusetzen sind allerdings einige Voraussetzungen und Regelungen nötig, damit es möglich ist Smartphones und Tablets in den Schulalltag einzubinden. 

Lehrer und Eltern sehen in diesen Medien hauptsächlich ein riesiges Ablenkungspotential, welches den Unterricht stört. Zudem kommt, dass für verschiedene Schüler, welche veraltete oder sogar gar kein solches Gerät besitzen ein Konsumdruck entsteht, was Kosten mit sich zieht oder in Mobbing für eben diese Schüler endet. 

Ebenso entsteht für die Schule ein Kostenfaktor, da mehrere gute und funktionierende WLAN-Netzwerke eingerichtet werden müssten, um eine gute Versorgung zu gewährleisten. Ansonsten würden für die Schüler bzw. die Eltern dieser wahnsinnige Kosten entstehen. Darüber hinaus sollte eine jede Schule, die den Unterricht mit diesen Mitteln unterstützt ebenfalls einige dieser Medien im eigenen Besitz haben um Schüler zu versorgen, die kein eigenes Gerät besitzen oder sich leisten können.

Für den Einsatz der smarten Geräte gibt es eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten im Schulunterricht. Ein Beispiel ist das Nutzen einer Diskussionsplattform wie beispielsweise Twitter, wo die Schüler über ein bestimmtes Thema diskutieren. Das diskutieren über eine solche Plattform bringt mit sich, dass die Schüler sich aufgrund der Zeichenbegrenzung kurz fassen müssen und lernen Sachen klar und deutlich ausdrücken können. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Lehrkraft die Diskussionen später noch einmal alles durchlesen kann und die Schüler noch später zu bewerten. Ein Nachteil hierbei ist allerdings, dass die zwischenmenschliche Kommunikation, sowie das daraus folgende Lernen der Social Skills verloren geht. Ebenfalls geht das eigene Nachdenken und Schlüsse ziehen verloren, wenn alles im Unterricht gegoogelt werden darf und sich nichts mehr selber erarbeitet und hergeleitet wird. Dazu kommt, dass diese Medien als Taschenrechner und Wörterbuch dienen können. Ein weiterer Punkt ist die Dokumentation von Projekten, ob in Bild, Video oder Ton. Mit einem solchen smarten gerät ist dies alles möglich. 

Die Smartphones dienen ebenfalls als Ersatz eines sogenannten Hausaufgabenhefts, da diese ebenfalls mit einem Wecker beziehungsweise einer Erinnerungsfunktion kombiniert werden können, sodass man zuhause an seine Hausaufgaben erinnert wird. 

Natürlich bietet das Medium Smartphone immer noch einen großen Ablenkungsfaktor, da man auf verschiedenste Apps oder Spiele welche Ablenkung bieten noch immer zugreifen kann und es reizvoll bleibt diese zu benutzen. Es gibt es auch negative Folgen die das benutzen eines Handys im Unterricht mit sich bringt, wie das Spicken bei Test oder Klassenarbeiten. Ein weiterer sehr schwieriger Punkt für die Nutzung der Smartphones in Schulen ist die Aufnahme von Lehrern und Mitschülern in Bild, Video und Ton, da damit viel angestellt werden kann und es schnell zu Mobbing kommen könnte. Dies hätte vor allem rechtliche Konsequenzen.

Da die heutige Generation allerdings mit diesen Medien aufwächst ist es ein utopisches und nahezu unmögliches Vorhaben diese Geräte aus dem Schulalltag zu verbannen. Zudem kommt, dass das Smartphone an ablenkendem Reiz verliert, wenn das Benutzen eines solchen Geräts erlaubt wird.

Für das Benutzen der Geräte im Unterricht sollte idealerweise eine Probezeit eingerichtet werden, indem geguckt wird, ob die Schüler verantwortungsvoll mir diesen Medien umgehen. So entsteht gleichzeitig eine Medienerziehung, durch welche die Schüler den Umgang mit diesen Geräten im Unterricht sowie im Alltag lernen.

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