Ein Referat setzt voraus, dass ein abgegrenztes fachliches Thema adressatengerecht dargestellt wird. Im Vordergrund steht dabei die sachliche Vermittlung von Inhalten und Informationen. Die eigene Einschätzung, bezogen auf verschiedene Fakten, kann selbstverständlich am Schluss angefügt werden. Durch Visualisierungstechniken und mit einem Hand-Out kann die Informationsaufnahme für Zuhörer und Zuhörerinnen erleichtert werden.

Von einem Referat grenzt sich ein Kurzvortrag in erster Linie zeitlich ab. Der Kurzvortrag behandelt ebenfalls ein abgegrenztes Thema, aber sollte die Zeitdauer von acht bis zwölf Minuten nicht überschreiten. Insgesamt kann eine anspruchsvollere Vortragsweise erwartet werden. Die komprimierte Darstellung verlangt eine sprachlich und auch körpersprachlich anspruchsvolle Art, den Zuhörern und Zuhörerinnen die Informationen zu vermitteln. Die persönliche Einschätzung wird ebenfalls erwartet, aber sollte nur einen kleinen Teil des Vortrages ausmachen.

Vortragsweisen:

Auf einen ausformulierten Text stützt sich meist derjenige, der sich im Referieren noch nicht ganz sicher ist. Um trotzdem möglichst frei zu formulieren sollten die Schlüsselwörter markiert werden, damit genug Zeit gewonnen wird, bei den freien Formulierungen Augenkontakt mit dem Publikum aufzunehmen. Die Vorteile dabei liegen darin, dass der Vortragende eine Sicherheit hat und der gesamte Textaufbau abgesichert bleibt. Durch den ausformulierten Text wird der freie Vortrag verhindert und es geschieht, dass im Schreibstil vorgetragen wird, was für Zuhörer oft zu schnell ist.

Die Hilfe von Karteikarten ist bei Fortgeschrittenen sehr zu empfehlen. Auf den Karteikarten können Stichpunkte notiert werden sowie zentrale Aussagen, die während des Vortrages nicht vergessen werden sollten. Schwierige und schlecht zu merkende Informationen wie zum Beispiel Zahlen, Daten, Namen und wichtige Zitate können ebenfalls notiert werden, damit der Vortragende eine Sicherheit hat. Für jeden Abschnitt des Referats kann eine eigene Karteikarte verwendet werden, die mit einer Überschrift versehen ist. Darunter werden alle dazugehörigen Informationen geschrieben. Jede Karteikarte sollte nummeriert werden, um eine klare Struktur beizubehalten und einer möglichen Verwirrung entgegenzuwirken.

Die Karteikarten unterstützen den freien Vortrag, der Blickkontakt mit dem Publikum wird vereinfacht und der Redestil ist für Zuhörer angenehmer da er langsamer und leichter verständlich ist.

Visualisierung: 

Bekannt ist, dass Präsentationen wirkungsvoller sind und die Anwesenden Ihre Aufmerksamkeit erhöhen, wenn neben der akustischen auch noch über den optischen Kanal Informationen aufgenommen werden können. Die Tafel, ein Overheadprojektor oder eine Power-Point-Präsentation können dafür als Hilfsmittel verwendet werden.

Unterstützend dazu sind Abschnitssüberschriften, die vor Beginn des Vortrags oder nach und nach geschrieben werden. Weniger wichtige Aussagen können in Form von Thesen veranschaulicht werden.

Werden in einem Referat Sachverhalte systematisch einander gegenübergestellt, können sie peu à peu stichpunktartig in eine Tabelle eingetragen werden. Grundbegriffe des Referats werden in Diagrammform am besten präsentiert.

Verschiedene Prinzipien von medialen Einspielungen 

Die Kombination der mündlichen Präsentation mit Medien ist sehr zu empfehlen. Eins von drei Prinzipien ist das Echoprinzip. Die eingesetzten Medien wiederholen beziehungsweise verdoppeln das Gesagte bei Konzentration auf zentrale Aussagen. Die Zuhörenden können das Gezeigte nutzen, um einzelne Äußerungen im Referat in größere Zusammenhänge einzuordnen, die sich ihnen optisch präsentieren.

Eine weiteres Prinzip ist das Reißverschlussprinzip, bei dem sich der Vortragstext und die mediale Einspielung ergänzen. Alles, was medial gezeigt wird, sollte im Referat eingespart werden. Die Folge daraus ist, das den Zuhörenden eine Pause gegönnt wird. Dadurch können die visuellen Zusatzinformationen besser verarbeitet werden. Das dritte Prinzip ist das Ergänzungsprinzip. Dabei wird Schritt für Schritt alles wichtige ergänzt und die Zuhörer können selbst aktiv werden. Hierbei entsteht eine lockere Atmosphäre und jeder fühlt sich in gewisser Weise mit einbezogen.

Nach dem Vortrag ist das Feedback für Dich besonders wichtig. Mit gutem Feedback kannst Du Deine Stärken unterstützen und Deine Schwächen ablegen. Mehr dazu erfährst Du in unserem neuen Blogeintrag „Aktives Zuhören und Feedback“.

Auch bei Referaten, Präsentationen und Kruzvorträgen ist es oft hilfreich, professionelle Unterstützung zu bekommenen. Oftmals setzen sich Fehler fest, die einem selbst nicht auffallen. Durch einen geschulten Nachhilfelehrer können diese Aspekte schnell behoben werden und einem perfekten Referat steht nichts mehr im Wege.

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